Im Burgenland – das Leithagebirge
An den Süd- und Osthängen des Leithagebirges im Burgenland, etwa 50 Kilometer südöstlich von Wien, reifen, auf zum Neusiedlersee hin abfallenden Weingärten, einzigartige Weine auf besonderen Böden. Das Leithagebirge, von den Einheimischen „Leithaberg“ genannt, ist der letzte Ausläufer der Alpen vor deren Übergang in die pannonische Tiefebene. Rund 2.000 Hektar Rebfläche bietet der Leithaberg. Reben halten sich mit tiefen Wurzeln im steinigen Boden fest und genießen die warme Süd-Ost-Exposition und den wärmenden Einfluss des Sees. Gleichzeitig aber werden die Trauben in dieser luftigen Höhe auch stets von kühlenden Winden umspielt, sodass die Zuckerreife gebremst wird. Daraus ergeben sich Weine ohne überreife Töne, die sich – da mineralisch geprägt – tiefgründig, engmaschig und spannungsgeladen mit langem Abgang präsentieren.
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Unsere Böden |
Das Weingut |
Typische Weine |
| Das Leithagebirge setzt sich in seinem Kern aus kristallinem Gneis- und Glimmerschiefergestein zusammen, welches vor Jahrmillionen in Zeiten des Urmeeres mit Muschelkalk überzogen wurde. Heute prägen die Urgesteinsverwitte-
rungen mit Schiefer, Kalk und sandigem Lehm die Weine mit einem unverwechselbaren mineralischen Ton. Gemeinsam mit dem Kleinklima und den in Jahrhunderten entwickelten Kultivierungsmethoden bildete sich ein Terroir, das in dieser Besonderheit anderswo nicht zu finden ist. |
Das Weingut von Thomas Schwarz gleicht einer Idylle auf einer malerischen Anhöhe, direkt über der burgenländischen Stadt Purbach gelegen. Holz, großzügige Fensterflächen und stilsichere Farbgebung haben einen wohltuend modernen Charme. Zum Weingut Kloster am Spitz gehört eines der renommiertesten Restaurants des Burgenlandes sowie ein Hotel mit 18 Zimmern. Besonders die Gartenterrasse des Restaurants ist bekannt für ihre unvergleichlich angenehme Atmosphäre.
Thomas Schwarz ist einer jener burgenländischen Winzer, die in vielerlei Hinsicht andere Wege gehen. Bereits im Jahr 2005 begann er auf organisch-biologische Arbeitsweise umzustellen. Eine Reise zurück zum Wesentlichen im Weinbau und damit nachhaltig für die Zukunft Sorge tragend. Eine Rückbesinnung zur Natur. |
Es sind keine all zu modischen Weine, die Thomas Schwarz erzeugt, keine barrique-dominanten Kraftpakete oder gefällige Schmeichler. Sondern Weine, die sich durch ihre klare, frische Frucht und ungeschminkte Mineralität auszeichnen. Finesse und Terroir-Ausdruck sind ihm wichtiger als beliebiger Mainstreamgeschmack.
Zu seinen bevorzugten Rebsorten zählt neben dem Blaufränkisch vor allem der Pinot Noir. Thomas Schwarz nennt diese Sorte eine „Diva“ mit der er Jahr für Jahr besser umzugehen versteht. Einer seiner besten Rotweine ist der „EISNER“, ein Einzellagen-Blaufränkisch mit mineralischem Körper und einer kühlen Eleganz. Der Name zeugt von dem eisenhaltigen Muschelkalk, auf dem die über 50 Jahre alten Rebstöcke gedeihen. |
Rotwein
Zweigelt 2008
Pinot Noir 2008
Nepomuk 2007
Leithaberg 2007
Pinot Reserve 2007
Antonius 2007
Rohrwolf 2007
Eisner 2007


